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79. Emmanline

  Fassungslos und entsetzt lauschte Emmanline seinen Worten. Der Mann vor ihr war vollkommen au?er sich. Seine Wut war fast greifbar… ebenso wie sein Schmerz. Ein tiefer, alles verzehrender Schmerz. Das konnte doch nicht sein. Alles wegen ihr? Je l?nger sie ihn ansah, desto schmerzlicher zog sich ihr Herz zusammen. Er wirkte verst?rt, schnell zerbrechlich. Also wollte sie ihn nicht sehen. Nicht so.

  Emmanline war gestorben. Sie hatte sich für ihn geopfert, damit er weiterleben konnte. Pl?tzlich kehrte eine Erinnerung zurück, gegen die sie sich nicht gewehrt hatte. Unbewusst war sie zu ihm gerannt, um ihn zu warnen… als h?tte eine fremde Macht sie dazu gezwungen… als w?re ihr eigener Wille ausgeschaltet worden. Der Schock darüber, die Kontrolle über sich selbst verloren zu haben, sa? noch immer tief in ihr. Es stimmt. Der Pfeil hatte sich tief in ihre Brust gebohrt, mitten ins Herz... mühelos, gnadenlos. Zuerst hatte sie eine unsagbare K?lte erfasst, kurz darauf eine brennende Hitze. Und dann… W?rme. Seine W?rme. Unverkennbar hatte dieser Mann Emmanline in seinen Armen gehalten und sie wie ein sicherer Kokon umschlossen. Zum ersten Mal in ihrem Leben hatte sie sich vollkommen geborgen gefühlt. Keine Angst, nur Trost und N?he, w?hrend sie starb. Dieser eine Augenblick war ihr wichtiger gewesen als alles andere… selbst als der Tod sie verschlungen hatte. Solange er sie hielt, war alles egal gewesen.

  Jetzt bemerkte Emmanline, wie ersch?pft der Drache aussah. Müde, ausgelaugt, als h?tte er tats?chlich seit Tagen nicht geschlafen. Er hatte gesagt, er habe sie sechs Tage lang in seinen Armen gehalten und gehofft, dass sie wieder aufwache. Das letzte Mal hatte sie ihn so gesehen, als er tagelang verschwunden war… nur um ihr danach diesen wundersch?nen Ort zu schenken. Noch immer erschien es ihr unglaublich, wie viel Mühe er sich ihretwegen gab. Und nun tat er es wieder. Wieder opferte er sich für sie auf. Warum? Ja, es war ihretwegen. Aber was steckte wirklich dahinter? bedeutet Warume sie ihm so viel?

  Pl?tzlich kam ihr K?rper zur Ruhe, ohne dass Emmanline wusste, warum. Ihr Herz schl?gt gleichm??ig, und eine wohlige W?rme breitete sich tief in ihr aus. Leise erhob sie sich. Ohne zu widersprechen, ging sie auf ihn zu. Nie zuvor hatte sie eine solche innere Ruhe gekannt. Sie wollte ihn nicht so sehen… gebrochen, leidend. Als sie bemerkte, dass er gehen wollte… dass er sie allein zurücklassen würde, wusste Emmanline, dass sie das nicht zulassen konnte. Nicht jetzt. In diesem Moment wollte sie nicht allein sein. Auch wenn sie es nie eingestanden hatte… sie brauchte ihn. Jetzt mehr denn je.

  Sanft lehnte Emmanline sich an seinen Rücken, schlang ihre schmalen, zarten Arme um seine Taille und schloss ihre Augen. Tief atmete sie ein. Sein erdiger Duft... wie ein stürmischer Herbsttag... umhüllte sie sofort, unvergleichlich, beruhigend. Auch wenn ihre Arme zu klein waren, um ihn ganz zu umfassen, war es ihr egal. Sie hielt ihn fest. ?Geh nicht… bitte“, flehte sie leise. Emmanline schmiegte sich fester an seinen starken Rücken. Er war warm, sein K?rper hart vor Anspannung. Unter der Kleidung arbeiteten seine Muskeln… sie spürte es deutlich. ?Es… es tut mir leid“, kam es erstickt über ihre Lippen. Pl?tzlich lag ein dicker Klo? in ihrer Kehle, als sie zum ersten Mal etwas zugab. ?Es ist alles so… ungewohnt für mich. Manchmal verstehe ich vieles einfach nicht. Ich bin es nicht gewohnt, dass sich jemand solche Sorgen um mich macht. Meine Mutter war die Einzige in meinem Leben… bis sie mir genommen wurde. Ich wei? oft nicht, wie ich damit umgehen soll.“ Ihr Griff wurde fester, als die Erinnerungen sie einholten. ?Es ist schwer für mich zu glauben, was ich bei euch sehe. Durch euch habe ich alles verloren… und durch euch alles gelernt, was ich wei?. Mein ganzes Leben baut nur… auf euch Drachen auf. Auf nichts anderes. Ich habe nichts, bei dem ich sagen k?nnte... das bin nur ich. Einmal in meinem Leben durfte ich frei sein und tun… was ich wollte. Seit ich hier bin, ver?ndere ich mich immer mehr, und ich habe schreckliche Angst davor.“ Ihre Stimme kr?chzte unsicher und zittrig. ?Ich habe das Gefühl, ich verliere den Verstand. Ich habe Angst vor dem… was noch kommt. Vor allem bei dir.“

  Sanft legten sich seine gro?en H?nde über ihre, und erst jetzt fiel ihr auf, wie sehr sie sich an ihm festgekrallt hatte. Trotz seiner rohen Kraft war seine Berührung unsagbar z?rtlich… ein v?lliger Widerspruch. ?Ich würde dir niemals wehtun, Emmanline.“

  ?Ich wei?“, antwortete Emmanline sofort und ohne zu z?gern.

  ?Dann vertraue mir.“ Seine Stimme war ruhig, fest. ?Ich werde alles versuchen, damit du all das hast, was du dir wünschst. Ich will dir das geben, damit du keine Angst mehr haben musst. Ich würde alles tun.“

  ?Ich wei?“, antwortete sie wieder schnell, aber hauchend und drückte ihr Gesicht in die Kleidung seines Rückens.

  Pl?tzlich l?ste er sich aus ihrer Umarmung und drehte sich zu ihr um. Sein goldener Blick war ebenso sanft und mitfühlend wie seine Stimme. ?Dann tu es. Vertraue mir wirklich.“

  Verbittert sah Emmanline zu ihm auf und ihr Gesicht verzerrte sich leicht, als ein paar wei?e Str?hnen in ihr Gesichtsfeld fiel. ?Aber... wie?“ Ihre Stimme zitterte. ?Ich habe... Angst davor.“ Es war ein Gest?ndnis, roh und ehrlich.

  Sanft strich er mit Fingerspitzen ihre verirrten Str?hnen fort. ?Dann sag mir, wovor genau.“ Er blieb ganz ruhig. ?Ich werde dir helfen. Egal, was es ist. Das verspreche ich dir. Ich werde auch an deiner Seite sein.“ Ihr Herz begann zu rasen, Nervosit?t durchstr?mte sie. Ihr Blick senkte sich, doch er lie? es nicht zu. Mit einem leichten, aber bestimmten Griff hob er ihr Kinn an. ?Verrate es mir“, dr?ngte er leise.

  Emmanline atmete tief ein, doch kaum erreichte der Sauerstoff ihre Lungen… der Klo? in ihrem Hals war noch immer da. ?Wenn ich vertraue, bedeutet das für mich... alles“, flüsterte sie. ?Und alles bedeutet irgendwann verlieren. Ich will nicht st?ndig alles verlieren. Deshalb lasse ich nichts... an mich heran, damit es keine Bedeutung bekommt. Ich nenne nichts beim Namen, weil... ich genau wei?... dass ich es verlieren werde. Ich wei? es.“ Ihre H?nde begannen zu zittern. Das war ihre gr??te Angst… alles zu verlieren, was ihr jemals wichtig gewesen war oder h?tte werden k?nnen. Dieses Gefühl hielt sie nicht aus.

  ?Darum nennst du nie wirkliche Namen.“ Er stellte es fest, keine Frage. ?Das ist der Grund. Obwohl du es bei Aiden und Malatya getan hast.“ Seine Stimme wurde leiser. Gef?hrlicher. ?Und bevor du in den Tod gestürzt bist, hast du meinen Namen geschrien.“ Seine Augen glühten und brannten sich beinahe in sie hinein. ?Genau meinen.“ Er trat einen Schritt n?her. ?Sag ihn“, befahl er fast.

  Hart musste Emmanline schlucken. Dieser Blick… als würde er sie jeden Moment verschlingen wollen. Mit Haut und Haaren. Ganz traute sie sich noch nicht, denn er brachte sie vollkommen aus dem Konzept. Dieser Mann war hartn?ckig und fordernd. Er bedr?ngte sie nicht, doch sie spürte, dass er vieles von ihr wissen wollte. Langsam musste Emmanline über ihren eigenen Schatten springen, was alles andere als einfach war. In seinen glühenden, goldenen Augen erkannte sie jedoch, dass er ihr helfen würde… ohne eine Bitte, ohne Z?gern. Bereit, alles zu geben, was in seiner Macht stand. Am Ende blieb ihr nichts anderes übrig. Wobei das nicht ganz stimmte. Zum Teil wollte sie es selbst.

  Emmanline leckte sich einmal über ihre trockenen Lippen. ?Lucien.“ Nach langem Z?gern brachte sie seinen Namen hervor, kaum mehr als ein Flüstern.

  ?Sag ihn noch einmal“, forderte der Drache erneut befehligend auf.

  ?Lucien“, keuchte Emmanline atemlos.

  ?Noch einmal. Sag ihn oft“, verlangte er.

  Verlegen sah sie ihn an. ?Lucien. Lucien. Lucien.“ Emmanline wiederholte seinen Namen immer wieder, als wolle er, dass sie sich an ihn gew?hnte.

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  Sofort stürzten sich seine Lippen auf ihre… wild, impulsiv, fordernd. ?Wie lange ich darauf gewartet habe, dass du ihn sagst“, st?hnte er halblaut an ihren Mund. Selbst ihr entwich ein leises Aufst?hnen bei dieser Intensit?t. Ihre K?rper pressten sich immer enger aneinander, wie von einem unsichtbaren Magneten angezogen. Es war endgültig vorbei. Sie konnte sich seiner N?he und seinen Berührungen nicht mehr entziehen. Sie war verloren. Ganz und gar. ?Ich muss dich spüren. Ich muss wissen… dass es dir wirklich gut geht.“ Seine Stimme bebte vor Drang. ?Bitte… ich muss es wissen. Ich will dich überall berühren… mich vergewissern.“ Sein Verlangen lie? Emmanline nur noch st?rker zittern. In ihr brannte ein Feuer… entfacht allein durch ihn. Als Antwort ergab sie sich seinen Küssen und Berührungen… still, doch eindeutig. Er verstand sofort. Ruckartig hob er sie hoch. ?Schlinge deine Beine um meine Taille“, befahl er, ohne den leidenschaftlichen Kuss zu unterbrechen. Sie gehorchte... ohne zu z?gern. Hart und unnachgiebig spürte sie seine Erregung an ihrer hei?en, pulsierenden Mitte. Ein tiefes Knurren entwich ihm, jagte ihr einen Schauer über den K?rper.

  Zum ersten Mal konnte sie seinen Namen frei in sich tragen. Lucien. Er hatte sich wie ein Brandmal in ihr Innerstes gebrannt. Nie würde Emmanline ihn vergessen. Niemals.

  Emmanline spürte, dass Lucien sich bewegte. Reflexartig schlangen sich ihre Arme um seinen Hals… was er mit einem tiefen, zufriedenen Laut quittierte. Es gefiel ihm. Wohin der Weg führte, wusste sie sofort… zurück zu dem Bett, in dem sie zuvor gelegen hatte. Erschrocken stellte sie fest, dass sie keine Angst verspürte. Sie wollte es. Ihn spüren. Ihn berühren.

  Vorsichtig legte Lucien sie auf das Bett nieder, ohne sich von ihr zu l?sen. Mit halbem Gewicht kam er über sie und vergrub seine Finger in ihrem schneewei?en Haar. Zwischen ihren K?rpern entstand eine erotische Reibung, die Emmanline aufb?umen und leise aufst?hnen lie?. Er machte sie wahnsinnig… und keinen Augenblick widersetzte sie sich ihm. Hingebungsvoll ergab sie sich. Und wie h?tte sie ihm auch widerstehen k?nnen? Nicht bei diesen hei?en, sinnlichen Küssen. Ohne Worte gaben sie einander hin. Ihre H?nde wanderten über seinen K?rper, suchten nach nackter Haut. Als Lucien pl?tzlich von ihren Lippen ablie?, entfuhr ihr ein leiser, protestierender Laut… doch sein Mund verlie? ihre Haut keinen Moment.

  Oh du meine Güte.

  Mit den Z?hnen knabberte Lucien an ihrem Hals, leckte gleich darauf darüber und zog mit seiner hei?en Zunge eine brennende Spur. Es fühlte sich an wie ein Brandmal. Emmanline versuchte, sich ihm entgegen zu w?lben, was unter seinem Gewicht kaum m?glich war. Ihre silbernen Augen waren weit ge?ffnet, w?hrend ihr immer wieder ungewohnte Laute entglitten. Verlegen biss sie sich auf die Unterlippe… besch?mt über ihre eigene Hingabe.

  ?Nicht“, murmelte Lucien leise. ?Ich will deine sinnlichen Laute h?ren. Sie klingen wundersch?n aus deinem Mund.“ Gleichzeitig strich sein hei?er Atem über ihre feuchte Haut. Eine G?nsehaut jagte über ihren K?rper, als er sanft die Tr?ger von ihren Schultern gleiten lie?. Trug sie ein Kleid? Emmanline konnte sich nicht erinnern, es angezogen zu haben. Hatte er es ihr übergezogen? In diesem Moment war es ihr egal… sie war nur hier. Nur jetzt. Langsam schob Lucien den Stoff tiefer und entbl??te ihre Brüste.

  Unsicher gab Emmanline sich ihm hin... nicht gew?hnt daran, nackt zu sein, schon gar nicht vor ihm. Doch sein glühender Blick lie? jede Scham verfliegen. Er betrachtete sie, als w?re sie etwas unendlich Kostbares… verschlang sie beinahe mit diesen goldenen Augen. ?So wundersch?n“, st?hnte er ehrfürchtig und beugte sich zu ihr hinab. Ohne zu ahnen, was Lucien vorhatte, entfuhr ihr ein überraschter Aufschrei, als sein Mund sich um eine ihrer Brustwarzen schloss. Erneut reckte Emmanline sich ihm entgegen, die Augen weit aufgerissen, ihre Laute rauer... tiefer. Sie konnte kaum fassen, wie es sich anfühlte... prickelnd, hei?, überw?ltigend. Als würde sie zerflie?en… getragen von einer Welle intensiver Empfindungen. Alles stürmte auf sie ein, doch sie ergab sich vollkommen. Sie wollte es. Seine N?he. Seine Berührungen. Diese Hitze, die sich immer weiter nach unten ausbreitete, bis in ihre pulsierende Mitte zwischen den Beinen.

  Unwillkürlich schlangen sich ihre Beine um seine Hüften. Emmanline konnte ihm nicht nahe genug sein. Es gefiel ihm... sie h?rte es an seinen tiefen, rauen Lauten, spürte es daran, wie gieriger seine Berührungen wurden, wie er sie fast in den Wahnsinn trieb. Sein Saugen wurde intensiver, brachte sie zum Winden. Unbewusst… instinktiv rieb sie sich an der harten Schwellung in seiner Hose. Es fühlte sich unglaublich an... begehrlich, hei?, verboten gut. Sie wollte, dass er niemals aufh?rte.

  Mehr. Viel mehr.

  Fest krallten sich ihre Finger in sein schwarzes, seidiges Haar und zogen ihn tiefer zu sich herunter. Emmanline wollte es so sehr. Lucien schien ebenso entschlossen, niemals aufh?ren zu wollen. Selbst er rieb sich an ihr… sinnlich, hingebungsvoll, als w?re jeder Moment perfekt. Pl?tzlich spürte sie seine hei?e Handfl?che auf ihrer Hüfte. Das Kleid wurde langsam nach oben geschoben… was sie erstickt Keuchen lie?. Ein kurzer Luftzug streifte ihre erhitzte Haut, doch die K?lte war nebens?chlich. Die Hitze zwischen ihnen war alles, was z?hlte. Schon l?ngst hatten sie jeden Bezug zur Realit?t verloren. Emmanline schwebte auf einer anderen Ebene… nur sie beide, ihre K?rper eng ineinander verschlungen.

  ?Ich liebe deine weiche Haut“, st?hnte Lucien leise, ein zufriedenes Knurren tief in seiner Stimme, w?hrend er sich über ihre feuchte Brust beugte. Dann wandte er sich behutsam der anderen zu, als wollte er keine noch so kleine Berührung vers?umen. Für Emmanline war alles überw?ltigend. Solche Empfindungen hatte sie… nie gekannt. In ihrer Gefangenschaft hatte sie beobachtet… wie Drachen in den H?hlen ihre Partnerinnen berührten… grob, unbarmherzig. Doch Lucien war anders. Leidenschaftlich, sinnlich, immer vorsichtig… als fürchte er... ihr wehzutun. Vielleicht war es genau das, was jede Angst in ihr tilgte. Sie sehnte sich nach seiner N?he, nach seinen Berührungen, nach seiner W?rme… z?rtlich, liebevoll, vollkommen anders als alles, was sie je gesehen oder erlebt hatte.

  Ihr Anfang war holprig gewesen. Niemals h?tte Emmanline gedacht, dass sie einmal hier liegen würde… unter ihm, offen und bereit. Noch nie war sie auf diese Weise berührt worden. Stück für Stück gab sie sich ihm hin, ganz ohne Furcht. Mehr zu wollen… war kaum in Worte zu fassen. Immer wieder flüsterte Lucien liebevolle, erregende Worte in ihr Ohr, die sie nur noch weiter entfachten. Pl?tzlich wurde ihr bewusst, wie stark die Hitze zwischen ihren Beinen pulsierte… schmerzhaft, voller Erwartung.

  ?Lucien“, st?hnte Emmanline seinen Namen.

  ?Oh ja… genau das will ich h?ren. Mehr.“ Seine Stimme war rau vor Verlangen. ?Ich kann mich kaum zurückhalten. Ich will dich unter mir… ich in dir. Bitte… gib dich mir ganz hin.“ Es war halb Flehen, halb Versprechen, und in seinen goldenen Augen lauerte der hingebungsvolle Drache. ?Ich will mehr“, flüsterte sie, fast flehend, dass er niemals aufh?ren m?ge. Besitzergreifend knurrte er über ihr. ?Ich will dich… so sehr kosten“, hauchte Lucien und wanderte tiefer.

  Emmanline spürte, wie sehr er sie begehrte… und wusste, dass noch vieles folgen würde. Ihre silbernen Augen mussten glühen, so voller Sehnsucht und Erwartung folgten sie seinen Bewegungen.

  Pl?tzlich verschwand sein Hemd. Der Anblick raubte ihr den Atem. Er war… unglaublich massiv gebaut. Hart, glatt, perfekt... jeder Muskel wie gemei?elt. Sie wollte sofort mit den H?nden über seine Brust streichen. Kaum hatte Lucien das Hemd in eine Ecke geworfen, stand er auf und entledigte sich des Restes. Vollkommen nackt stand er vor ihr. Bekam Emmanline noch Luft?

  Oh ihr G?tter.

  Ihr Blick wanderte unwillkürlich von seinem Gesicht tiefer… über die breite wohlgeformte Brust, den straffen Bauch, bis zu seiner intimsten Stelle. Hitze schoss ihr in die Wangen... ein brennender Kontrast zu ihrer hellen Haut und den langen schneewei?en Str?hnen. Einigen Mal sah Emmanline ihn so nackt… und jedes Mal brannte sie lichterloh. Ein Feuerorkan raste durch ihren K?rper. Ihr Blut fühlte sich an wie hei?e Lava, die durch ihre Adern jagte. Seine aufragende, steife M?nnlichkeit zuckte leicht… je l?nger sie hinsah.

  ?Emmanline?“, knurrte Lucien in einem mahnenden rauen Tonfall. Kaum h?rte sie ihren Namen, wollte etwas in ihren Blick abwenden. Doch es gelang ihr nicht. Ihr Atem stockte... ihr Herz raste wie ein wildes Pferd, das aus ihrer Brust zu springen drohte. In seinem Gesicht spiegelte sich alles, was sie in ihm begehrte… seine Augen glühten heller als Gold, wie hei?e Kohlen. Der Drache in seinem Blick war unmissverst?ndlich... begierig, verlangtd, besitzergreifend. Ein Zittern durchlief Emmanline... voller Erwartung. Was würde Lucien jetzt tun?

  Lucien kniete sich vor sie, packte ihre Fu?kn?chel und zog sie mit einem entschlossenen Ruck zu sich, bis ihre Hüfte an der Bettkante lag. Emmanline stie? auf einen überraschten Laut aus, der seinen Mundwinkel zucken lie?. Leicht leckte er sich über die Lippen… ein hungriger Funke in seinen glühenden Augen, w?hrend sein Blick tief nach unten wanderte. ?Du bist so wundersch?n“, st?hnte Lucien schwer, seine Brust hob und senkte sich rasch. Ohne Z?gern spreizte er ihre Beine. Sofort wollte Emmanline sie wieder schlie?en… vor Scham, vor Peinlichkeit. Doch gegen seine sanfte, aber unnachgiebige Kraft hatte sie keine Chance.

  Vor Verlegenheit schlug Emmanline ihre Handfl?chen vors Gesicht und wimmerte leise. Ihre Wangen glühten vor Hitze, und doch konnte sie sich nicht gegen ihn wehren. Was nun kam, lie? sie aufschreien, sich aufb?umen… sie war vollkommen verloren.

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