Emily wusste, dass Shanna ihr einige Dinge verheimlichte. Eigentlich war sie ihr deswegen nicht ungehalten, aber tief in ihrem Inneren verspürte sie doch ein ungemütliches Gefühl. Sie als J?ger waren tief erzogen worden, keine Emotionen zu zeigen... und das taten sie im Normalfall auch nicht. Aber… es war nicht so, dass sie diese Gefühle trotzdem nicht besa?en. Sie versteckten sie nur gut und verpackten sie in andere Emotionslagen, wie… Hass, Wut oder andere furchtbare Aufwallungen. Existent waren Gemütsbewegungen dennoch… nur die Zarten und Liebevollen bedeuteten Schw?che.
Emily hatte ebenfalls dieses harte, kalte Training seit ihrer Geburt über sich ergehen lassen müssen. Von ihrem Vater wurde sie stets herzlos, abweisend und distanziert wahrgenommen. Ihre Mutter… hatte sie nicht gekannt, weil sie sofort nach der Geburt von ihr und ihrer Zwillingsschwester gestorben war. Sofort wurde diese Rolle durch eine andere Frau ausgetauscht, als w?re es ein kaputter Gegenstand, der austauschbar war. Emily konnte nie wirklich zu jemandem eine Bindung aufbauen, wie sie es sich vielleicht gewünscht h?tte. Auch in ihr steckten verborgene Sehnsüchte, die sie nur gut verpackt hatte und um sich selbst zu schützen, damit niemand sie sah und zerst?ren konnte.
Doch… dann kam diese Zeit… dieser Augenblick, mit dem Emily in ihrem ganzen Leben nie gerechnet h?tte. Allein der Zwang schon war unertr?glich... ein Kind auszutragen und dazu von denselben Genen wie ihr Vater. Sie sollte dieses kleine Wesen verabscheuen und ablehnen. Nur... sie würde lügen, wenn sie behauptete, im ersten Augenblick nichts empfunden zu haben, als sie dieses zarte, unschuldige Gesicht sah. Emily wollte ihre Tochter nur nehmen und irgendwo verstecken, sodass sie niemals in dieser kalten Welt aufwuchs. Doch… auch diese Entscheidung wurde ihr entrissen und mit Missbilligung angeschaut, weil sie ihr Kind in den Armen halten wollte. Schw?che… alles nur Schw?che... und sie hasste es. Hatte sie schon immer.
Dass die Wahrheit Shanna nun offenbart worden war, stellte einen schweren Einschnitt in Emilys Leben dar… und ja, sie hatte sich etwas anderes erhofft, etwas mehr. Dennoch konnte sie ihre Tochter verstehen, denn Shanna hatte ihr gesamtes Leben mit einem Geheimnis verbracht, auf dessen Fundament sich eine Wahrheit erhob, die stets von einer Lüge durchzogen gewesen war. Nicht, dass Shanna ihr nicht wie eine Schwester gewesen w?re, doch genau das war es, was Emily schmerzte… es reichte nicht. Es war nie das gewesen, was sie sich gewünscht hatte. Sie hatte immer mehr gewollt, ein ganzes Leben lang, und war doch gezwungen worden, aus Shanna etwas zu formen, das diese niemals hatte sein wollen.
Auch wenn Emilys Angst und Sorge berechtigt gewesen waren, hatte sie ihre Tochter hart gemacht, unerbittlich, auf eine Weise, die ihr überleben sichern sollte… aus Schutz, aus Notwendigkeit und aus einer tiefen, heimlichen Zuneigung, die sie sich selbst kaum einzugestehen wagte.
Trotz der Gedanken und Erinnerungen, in denen Emily sich verfangen hatte, behielt sie ihre Umgebung und ihre Lage aufmerksam im Blick. Nachl?ssigkeit durfte sie sich nicht erlauben… nicht um Shannas willen und auch nicht wegen der anderen Wesen, deren Schicksale untrennbar mit dem ihren verknüpft waren. Vielleicht würde sie selbst nicht weit kommen, doch sie würde so vielen zur Flucht verhelfen, wie es in ihrer Macht lag. Es war ein Teil ihrer Wiedergutmachung, ein Versuch, etwas auszugleichen… und dennoch wusste sie, dass es niemals genug sein würde.
Nicht, wenn sie an ihre Freundin N?x? dachte. Jedes Mal, wenn ihr Blick in deren Gesicht fiel und sich in den milchigen, blinden Augen verfing, wurde Emily schmerzlich bewusst, dass es keine Abgeltung geben konnte… keine Tat, keine Opfergabe, die das, was geschehen war, jemals aufwiegen würde.
Ihr K?rper war angespannt wie ein gespannter Bogen, jederzeit bereit, sich zu l?sen und in den Kampf zu gehen, sollte es n?tig werden… so wie noch vor kurzer Zeit, als sie gemeinsam gegen die Wendigos hatten antreten müssen. Zwischen ihnen hatte sich nichts ver?ndert… zumindest nicht, wenn es um den Kampf ging, denn sie waren noch immer eingespielt, als h?tten all die Jahre der Trennung nie existiert. In ihnen hatte eine berechnende, kalte Intensit?t geherrscht, eine Klarheit, die keinen Raum für Zweifel lie? und es schlicht unm?glich machte, gegen diese Wesen zu verlieren.
Ja, auch Emily hegte eine gewisse Sympathie für Mythenwesen, eine Eigenschaft, die sie menschlicher machte, als viele ihrer eigenen Art. Sie war nicht blind dafür, zu erkennen, dass es falsch war, Familien auseinanderzurei?en, die zuvor niemals auff?llig gewesen waren. Oft war sie auf eigene Mission gegangen und hatte Wesen aus der Ferne beobachtet… hatte gesehen, wie sie lachten, sich umarmten, friedlich miteinander lebten, Seite an Seite mit normalen Menschen, von diesen als Freunde angesehen, als geh?rten sie selbstverst?ndlich dazu. Etwas Derartiges h?tte Emily niemals ausl?schen k?nnen… im Gegensatz zu Kreaturen wie den Wendigos, die alles und jeden angriffen, ohne Unterscheidung, ohne Gnade. Das waren Augenblicke, das waren Situationen, in denen es keinen anderen Weg gab… au?er zu k?mpfen.
Ohne Umschweife rannten sie weiter durch die breiten, hohen G?nge, ihre schnellen Schritte hallten dumpf von den Felsw?nden wider. Die Fackeln, die in regelm??igen Abst?nden angebracht waren, spendeten ausreichend Licht, sodass sie auf den ebenen Wegen keine Hindernisse übersahen. Schlie?lich erreichten sie eine Gabelung, und Emily wusste sofort, wohin sie mussten… sie erinnerte sich genau, denn sie hatte die Pl?ne studiert, hatte sie sich mit einem einzigen Blick eingepr?gt. Nach links… nur dort würden sie zu dem Raum gelangen, in dem die Gestaltenwandler festgehalten wurden. Noch immer überraschte es Emily, wie Shanna mit dem Wolf kommunizierte, der ihr Gef?hrte sein sollte. Dieser Aspekt entzog sich ihrem Verst?ndnis vollkommen… sie konnte sich nicht vorstellen, wie diese Verbindung funktionierte, wie sie sich anfühlte.
Pl?tzlich, kaum dass Emily ein paar Schritte in den linken H?hlengang gesetzt hatte, wurde sie am rechten Handgelenk gepackt und kam schlagartig zum Stehen. Sie wandte sich um und bemerkte Shannas Griff, der sich fest, aber nicht grob um sie geschlossen hatte… pr?sent genug, um keinen Widerspruch zu dulden.
?Warte“, flüsterte Shanna zart und leise. Ihre violetten Augen sahen sie wissend an, was Emilys Neugier weckte. Ihr Gesicht blieb reglos, doch ihre Haltung war angespannt in der engen, schwarzen Kampfkleidung. ?Riechst du das?“
Shanna wandte den Kopf in Richtung des rechten Ganges. Emily folgte ihrem Blick und atmete mehrmals tief ein, doch sie nahm nichts wahr. ?Nein… was riechst du?“, fragte sie schlie?lich, wissend, dass Shannas scharfe Sinne weit ausgepr?gter waren als ihre eigenen.
Shanna ging in die Hocke und legte eine Hand auf den Boden… eine Geste, die Emily nur allzu vertraut war. Ihre Tochter konnte Vibrationen in der Erde und in der Luft ausgezeichnet wahrnehmen, ein perfekter Ausgleich dafür, dass sie ohne Geh?rsinn geboren worden war. Was einst als Schw?che gegolten hatte, hatte Shanna zu einer au?ergew?hnlichen St?rke gemacht… etwas, das Emily mit stillem Stolz erfüllte, denn ihre Tochter hatte gek?mpft, hatte sich behauptet. Ihre dunkle, ockerfarbene Haut glich der ihren, ein Erbe, dass sie wiederum von ihrer verstorbenen Mutter erhalten hatte. W?hrend Emily erdbeerblondes Haar trug, besa? Shanna pechschwarzes… so wie das ihres gemeinsamen Vaters.
If you stumble upon this narrative on Amazon, be aware that it has been stolen from Royal Road. Please report it.
?Ich… ich rieche Rauch“, sagte Shanna ernst und nachdenklich, ehe sie innehielt. ?Und Blut.“ Sie richtete sich wieder auf, ihr violetter Blick blieb neutral, aber wachsam auf Emily gerichtet. ?Ich wei?, wie dringlich es ist“, fuhr sie fort, ?aber ich spüre einen Drang… ich muss nachsehen.“
Für einen kurzen Moment weiteten sich Emilys Augen, dann zwang sie sich zur Ruhe. Ihr Blick glitt ebenfalls in den rechten Gang, w?hrend ihr Verstand bereits arbeitete. ?In dieser Richtung befindet sich ein Bereich für Gefangene, die gegenüber enormer Hitze anf?llig sind“, sagte sie schlie?lich. ?Ich war selbst noch nicht dort, aber laut dem Plan sollte er genau dort liegen.“ Ihr photographisches Ged?chtnis rief die Karten ab… ein innerer Plan, klar und deutlich, direkt vor ihrem inneren Auge.
Ohne es wirklich zu diskutieren entschieden sie sich, der Sache nachzugehen… allein schon, weil Emily spürte, wie stark dieser Drang in Shanna verankert war. Vorsichtig und aufmerksam teilten sie ihre Wahrnehmung, eine von ihnen behielt den Bereich hinter ihnen im Auge, w?hrend die andere den Weg vor ihnen sicherte, und sie gingen bewusst langsam voran, jeder Schritt kontrolliert. Doch diesmal ver?nderte sich etwas schlagartig. Emilys Haut begann zu prickeln, w?hrend die Temperatur stetig anstieg, als würde sie mit jedem weiteren Schritt spüren, wie die Hitze Grad um Grad zunahm. Auch ihre Atmung wurde schwerer, denn die Luft ver?nderte sich… sie wurde dick, hei? und drückend, legte sich auf ihre Lungen, bis es sich anfühlte, als h?tte sie gerade einen endlosen Marathon hinter sich, w?hrend sich gleichzeitig ihre Haut erhitzte und Schwei? darauf ausbrach. Ein unvorstellbarer, abrupter Umschwung.
Kaum hatten sie das Ende des H?hlendurchgangs erreicht, ?ffnete sich vor ihnen ein gewaltiger Eingang, ebenso hoch und breit wie der Gang selbst. Die Luft flimmerte bereits vor ihren Augen, so intensiv war die Hitze, und Emily k?mpfte gegen den instinktiven Drang an, sich mit der Hand über die Stirn zu wischen. Ein kurzer Blick zu Shanna genügte… ihre Konzentration war ungebrochen, doch auch auf ihrer Haut perlten bereits die Schwei?tropfen.
Durch den Eingang erkannten sie den Grund. Eine r?tliche F?rbung tauchte alles in eine ged?mpfte, unheilvolle Atmosph?re, w?hrend der Boden wirkte, als bestünde er aus glühenden Kohlen, zwischen denen immer wieder kleine Flammenzungen aufloderten. Von au?en hatte es wie ein überschaubarer Raum gewirkt, doch kaum wagten sie den Schritt über die Schwelle, durchzuckte Emily ein innerer Ruck und ihr Sichtfeld ver?nderte sich schlagartig… als würde sich der Raum in einem einzigen, magischen Augenblick weiten und ausdehnen. Als g?be es keine Grenzen mehr, keine W?nde… sondern eine eigene Welt aus Hitze, Feuer und glühendem Boden, durchzogen von Felsen, Rissen und Spuren alter Lavaflüsse. Eine einzige brodelnde, gnadenlose Welt, geformt aus schwarzem Gestein, das sich zu Bergen, Schluchten und einer endlosen ?dnis erhob. Das Knistern von Feuer und glühenden Kohlen war allgegenw?rtig. Aus der Ferne drang ein tiefes Grollen heran, begleitet von einem scharfen Knacken, als würde irgendwo Gestein auseinanderbrechen… dazu das stetige Brodeln der Lava, das diesen Ort alles andere als einladend machte. Die extreme Hitze lie? sich kaum in Zahlen fassen, doch eines war eindeutig… sie konnten hier nicht lange bleiben, und zu überleben war erst recht unm?glich.
Ein leises Wimmern drang an Emilys Ohr und lie? sie unter der verschwitzten Haut zusammenzucken. Unbewusst, ohne es kontrollieren zu k?nnen, wandte sie sich nach rechts. Entsetzt sog sie die Luft ein, nur um sofort zu bereuen… ihre Lungen brannten schmerzhaft, als würden sie innerlich Feuer fangen. Ihr K?rper reagierte augenblicklich, und im Augenwinkel nahm sie Shannas Bewegung wahr, die sich instinktiv ihrer Aufmerksamkeit angepasst hatte. Vor ihnen erhob sich eine massive Felswand. Niemand von ihnen wollte sie berühren… niemand wollte herausfinden, wie hei? sie tats?chlich war, denn schon der Boden unter ihren Fü?en war kaum zu ertragen. Es war ein Wunder, dass noch nichts geschmolzen war. Und doch waren sie dort. An eisigen Ketten, die direkt an der Felswand befestigt waren, hingen zwei kleine Kinder, bewusstlos, wimmernd und eng aneinander gekauert auf dem Boden. Es waren zwei der Wesenkinder, die Emily an jenem Abend gesehen hatte… jene, die verschleppt worden waren. Sie hatte geahnt, dass man sie ins H?llen-Labyrinth gebracht hatte, doch nicht… nicht an einen derart t?dlichen Ort.
Emily kniete sich neben das etwa vierj?hrige M?dchen und strich ihm behutsam das dunkle Haar aus dem von Ru? und Erde geschw?rzten Gesicht. Ihre eigene Atmung ging schwer, tief und abgehackt. Sie mussten hier raus… alle. Auch der Junge, der kaum ?lter als acht Jahre wirkte. Ohne Umschweife zog Emily einen Universalschlüssel aus ihrer Seitentasche ihrer Hose hervor. Damals hatte sie Abdrücke von den Originalen genommen, aus einer vagen, beinahe paranoiden Vorahnung heraus, sie eines Tages zu brauchen. All die Zeit hatte sie sie verborgen gehalten… und nun dienten sie genau diesem Zweck, einer Rettung zwischen Leben und Tod.
Noch einmal lie?en sie ihre Blicke über die Felswand gleiten. Trotz der zahlreichen Ketten entdeckten sie keine weiteren Opfer. Also handelten sie schnell. Sie l?sten die Kinder, nahmen sie auf und verlie?en diese h?llische Welt, so rasch sie konnten, drangen zurück in den Gang und ihre Sicht verkleinerte sich immens, wo sich die Temperatur schlagartig ver?nderte. Diesmal fiel sie ab. Die Luft wurde ertr?glicher, ihre Atmung leichter, auch wenn Emilys K?rper noch immer von der Hitze durchglüht war. Schlie?lich hielten sie an, zu aufgeheizt, um weiterzugehen, und Emily lie? sich auf den Boden nieder. Vorsichtig strich sie über den kleinen K?rper des M?dchens… suchte tastend nach Verletzungen, nach Zeichen dessen, was diese H?lle bereits angerichtet hatte.
?Wie k?nnen… sie nur“, erklang Shannas Stimme neben ihr, zornig und roh vor Wut. Emily hob ihren Blick und sah in ihr Gesicht, das vor unterdrückter Rage brannte. Shannas K?rper bebte, und sie machte keinen Versuch, ihre Gefühle zu verbergen, als sie den Jungen vorsichtig vor sich ablegte und sich den Rucksack von den Schultern zog. Ohne zu z?gern, ?ffnete sie ihn, holte die Wasserflaschen hervor und drückte Emily eine davon in die Hand, w?hrend sie selbst die andere nahm. Emily tat es ihr gleich, legte das M?dchen behutsam ab und lie? kühles Wasser über Wangen und Stirn perlen, um die überhitzte Haut zu kühlen und den Schmutz abzuwaschen. Sie hoffte nur, dass sie nicht zu sp?t gekommen waren… und noch schrecklicher war der Gedanke daran, wo die beiden anderen Kinder sein mochten. An welchen Ort man sie verschleppt hatte. Welche Qualen sie in diesem Moment vielleicht erdulden mussten. Der Gedanke schnürte Emilys eigentlich so kaltes Herz zusammen… und doch schlug es mitfühlend und warm in ihrer Brust. Allein für solche zarten Wesen wie diese beiden Kinder. Auch wenn sie einer anderen Rasse angeh?rten. Auch wenn sie von Natur aus anders waren. Sie waren dennoch zerbrechliche kleine Lebewesen… abh?ngig vom Schutz der Erwachsenen, ausgeliefert einer Welt, die sie noch nicht verstehen konnten.
Ja… Emily hatte sich die Gesichter jener eingepr?gt, die diese Wandlerkinder verschleppt hatten… schreiend, voller Angst und vollkommen wehrlos. Sollte ihr auch nur einer von ihnen eines Tages wieder begegnen, würde sie keine Sekunde z?gern. Sie würde ihnen eine Lektion erteilen… eine, die sie niemals vergessen würden, und eine, die sie davon abhielte, je wieder etwas derart Unmoralisches auch nur in Erw?gung zu ziehen. Wer so handelte, besa? kein Herz, kein Mitgefühl und keinerlei Emotionen… keinen inneren Halt, der sie davor bewahrte, sich an Wehrlosen zu vergreifen. Diese J?ger hatten ihren Platz tief innerhalb der Huntervereinigung gefunden, kalt, leer, alles Menschliche in sich ausgel?scht… ebenso ihr Gewissen. Solche Wesen verdienten keinen Platz in dieser Welt. Nicht mehr als jene Kreaturen, die instinktiv und wahllos t?teten. Sie unterschieden sich nicht von diesen wertlosen Bestien, die mit ihrer blo?en Existenz alles vergifteten und ihr eigenes Unheil verbreiteten. Auch das weckte in Emily ungeahnte Regungen… Gefühle, die sie nicht so offen zeigte wie Shanna, die jedoch ebenso brannten. Sie würde diese Erinnerung fest in ihrem Ged?chtnis verankern. Und für jeden von ihnen würde es eine Bestrafung geben… egal ob jetzt oder irgendwann sp?ter.

