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7. Adair

  Am n?chsten Vormittag sa? Adair allein in seinem Büro, zurückgelehnt, und starrte auf den ganzen Papierkram, der sich in den letzten Tagen angeh?uft hatte. Vielleicht nicht mehr so ??viel, seit Sorcha und Enya ihr neues Archiv pr?sentiert hatten. Aber alles begann irgendwie mit dem Papierkrieg. In der Stille seines Zimmers lie? er den Augenblick vom gestrigen Abend auf sich wirken und rieb sich unbewusst über die Brust... direkt über die Stelle seines Herzens. Eigentlich hatte Adair auf diesen Augenblick gewartet, in dem die enorme Trauer sein Herz und sein K?rper überw?ltigen würden… sowie der Verlust… wie es bei seiner Mutter gewesen war. Aber… dieser Augenblick blieb aus. Nicht, weil er seinen Vater weniger geliebt hatte als seine Mutter. Nein… beileibe nicht… sondern weil er einen festen Anker im Kettenglied besa?. Die ernsten Worte, die sein Vater ihm damals hart an den Kopf geworfen hatte, als Adair Sorcha abgelehnt hatte. Die Weisheiten, die ihm gelehrt wurden waren… machten nun mehr Sinn. Aye, der Clan konnte durchaus geliebte Mitglieder verlieren, aber letzten Endes hielt jedes einzelne Glied zusammen und formte sich gegenseitig. Tr?steten sich gegenseitig, sodass nie einer allein war. Nur war er als Jugendlicher viel zu blind dafür gewesen, das zu sehen. Er h?tte sein Herz... und vor allem seine Seele... nicht davor verschlie?en sollen.

  Gef?hrten waren wirklich füreinander da, um sich gegenseitig zu heilen und sich nicht in sich selbst zu verlieren. Doch genau das konnte Adair nicht mehr bei Larna behaupten. Der Augenblick ihres Abschieds gestern hatte ihn und seinen Wolf tief berührt. Egal, welche Worte sie zu seinem Vater geflüstert hatte... sie galten ihm und dem Versprechen eines Wiedersehens. Heute Morgen hatte er ihr einen Besuch abgestattet, weil er nach ihr schauen wollte. Doch sie lag nur in ihrem Bett… eingehüllt in den Tartan ihres Gef?hrten. Es war nicht ungew?hnlich, dass Gef?hrten den Ort aufsuchten oder w?hlten, der sie miteinander intensiv verband oder wo der Geruch am st?rksten war... weil sie ihrem verstorbenen zweiten Teil n?her sein wollte. Dies war nur ein starkes Anzeichen dafür, dass sie langsam, aber qualitativ aus dem Leben schied. Nur wusste niemand, wann es sein würde. Adair hoffte nur, dass Larna am Leben blieb... allein schon für ihre ungeborenen Welpen, damit sie ihn sah und einen Lebenssinn darin fand. Auch für Douglas, weil er ihr Bruder war und das letzte verbliebene Mitglied seiner Familie. Douglas wusste Bescheid, bemühte sich so schnell wie m?glich nach Hause zu kommen, damit er an ihrer Seite war. Als Alpha konnte Adair nur provisorisch das Band festigen, aber nicht den Lebenswillen retten.

  Eine Sorge, die zur N?chsten wanderte. Neil… sein bester Freund und sein Beta in der Gefangenschaft der Hunter. Adair wollte sich nicht ausmalen, was er gerade in diesem Augenblick erleben oder durchmachen musste. Er w?re am liebsten mit Shanna gegangen, aber… ihre Argumente machten Sinn, selbst in seinen Ohren. Niemand wusste, wo sich dieses H?llen-Labyrinth befand... au?er den verfluchten J?gern. Er oder kein anderer Wolfswandler konnte dort einfach hineinspazieren, ohne Aufsehen zu erregen. Nicht, wenn die J?ger diese violetten Augen besa?en und die Sicht hatten, sie als Wesen zu erkennen.

  Mit einer donnernden Faust schlug Adair knurrend auf den Schreibtisch. Frustriert, weil er machtlos war, brachte er die Utensilien zum Beben. Sein Wolf war unzufrieden, wollte Rache und weitaus mehr, als nur hier zu sitzen. Aber er war sich seiner Position bewusst. Er war nicht nur Alpha eines Rudels… sondern ein gehobener. Und gerade passierte viel zu viel in ihrem Umfeld. Er musste mit Sorcha pr?sent sein... auch weil die Lage in Glasgow noch nicht geregelt war. Sie erwarteten alte und neue Mitglieder im Rudelclan. Katzenwandler, die Sicherheit erhofften. Und dieses Versprechen musste er als k?niglicher Alpha einhalten.

  Ein pl?tzliches Klingeln durchbrach seine emotionale Aufgewühltheit, und Adair zuckte leicht zusammen, als er auf das Mobiltelefon auf seinem Schreibtisch starrte, das ert?nte. Mit gerunzelter Stirn schaute er auf das Display und st?hnte lautstark, als er den Namen und die Nummer erkannte. Es war eines der Mitglieder im alten Rat... die angeblich für Ordnung und Zufriedenheit aller Rudel sorgen sollten. Von wegen…

  Tr?ge und mechanisch nahm Adair es in die Hand, drückte auf den grünen H?rer und hielt es ans Ohr. ?Aye“, sagte er ohne jegliche Floskeln.

  ?Spreche ich mit Adair MacKenzie?“, erklang eine alte, autorit?re Stimme am anderen Ende der Leitung.

  ?Aye, und ich habe das Vergnügen mit einem vom ehemaligen Rat“, sagte Adair eiskalt, weil es eine Tatsache war. Das Rudel der MacKenzie würde ein neues Fundament aufbauen und alles Alte unter den Wolfswandlern niederrei?en.

  Kurzes Schweigen. ?Wir haben von Eurem Verlust geh?rt und wir vom Rat wollten unser Beileid ausdrücken“, sagte der Anrufer, doch Adair h?rte nur die Worte eines Kriechers, der sich einschmeicheln wollte. ?Ebenso wollte ich ansprechen, was unser Treffen anbelangt. Wir wollten uns auf neutralem Boden treffen, aber nach diesem Vorfall, den wir vernommen haben... und auch dem in Glasgow... wird das so nicht mehr m?glich sein. W?re es in Eurem Ermessen, wenn die Versammlung auf Eurem Rudelgel?nde stattfindet?“

  Wieso pl?tzlich bei ihm auf Grund und Boden?

  Doch so leicht würde Adair es ihnen nicht machen und alte, verdorrte W?lfe in sein Rudel einladen. Aye, er würde sie einladen... aber zu ganz anderen Bedingungen. In seinem Kopf entfaltete sich ein Plan. Er sandte eine gedankliche Nachricht an Enya sowie an die vorhandenen Ratsmitglieder, die auf dem Gel?nde verweilten. Sie sollten sich im geheimen Sternenarchiv versammeln und auf ihn warten. Erst danach widmete sich Adair wieder seinem Gespr?chspartner am Telefon. ?Ich stimme dem Treffen zu und werde euch die Koordinaten zuschicken, wo wir uns befinden. Ohne sie h?ttet ihr ohnehin keine M?glichkeit, Zugang zu bekommen.“

  Wieder ein kurzes Schweigen. ?In Ordnung, wir werden auf Eure Nachricht warten... welcher Tag und welcher Treffpunkt. Wir vom Rat werden bereit sein“, sagte die alte Stimme gefühllos. Ohne eine Art der Verabschiedung legten sie einander auf.

  Adair sa? ein paar Minuten still da, aber stand mit einem Ruck auf, weil dies leider keinen Aufschub duldete. Ohne seine Schritte stocken zu lassen, verlie? er sein Arbeitszimmer und traf Sorcha vor der Tür an, die ihn erwartungsvoll anschaute. Für einen Augenblick beruhigte sich sein Herz. Auch seine Gef?hrtin hatte er zu diesem Treffen geladen. Gemeinsam betraten sie das Sternenarchiv. Alle waren bereits versammelt... es war erstaunlich, wie schnell sie seiner Dringlichkeit nachgekommen waren. Sie sa?en an dem grünlich schimmernden Tisch unter dem nachgebildeten n?chtlichen Sternenhimmel des Archivs. Die Einzigen, die an diesem Treffen nicht teilnehmen würden, waren Douglas, Tadhg, Larna… und sein Vater. Zum ersten Mal... und doch mussten sie diese Krise bew?ltigen.

  ?Warum hast du uns so pl?tzlich und so schnell hierher bestellt?“, fragte Sorcha, die sich auf einen freien Stuhl neben ihrer Gro?mutter setzte. ?Deine Stimme hat sich jedenfalls dringlich und leicht zornig angeh?rt.“

  ?Aye, ich bin auch zornig“, knurrte Adair leise und setzte sich auf der anderen Seite, ihr gegenüber.

  ?Ich habe eben einen Anruf vom alten Rat erhalten. Sie haben ihr Beileid für unseren Verlust bekundet und die Bitte gestellt... weil sie vom Vorfall geh?rt haben, der in Glasgow passiert ist... dass sie das Treffen nicht mehr auf neutralem Boden veranstalten wollen… sondern bei uns.“

  ?Was?“, knurrte nun Sorchas Gro?mutter lautstark, w?hrend sich ihr Gesicht verfinsterte. Ihre Wut war greifbar in der Luft zu spüren. ?Ihre Worte, dass sie ihr Beileid bekunden, k?nnen sie sich sonst wohin schieben. Würde es ihnen leidtun, würden sie nicht so dreist sein, sich zu melden, wo noch keine vierundzwanzig Stunden vergangen sind, seit wir unsere Toten bestattet und betrauert haben. Das ist reine Provokation und das Ausnutzen unserer Emotionen... weil sie denken, wir sind gerade am verwundbarsten.“

  ?Rhona hat Recht“, meldete sich Fergus neben ihr zu Wort. Seine braunen Augen wurden ernst und nachdenklich, als er eine Hand ans Kinn legte. ?Würden sie es respektieren und ehren, würden sie uns den Zeitraum der Trauer geben… nicht Anforderungen stellen, wann und wo das Treffen stattfindet. Es würde eher verschoben werden. Mit Sicherheit planen sie etwas.“

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  Wieder einmal zeigte sich, welche klugen W?lfe Adair an diesem Tisch hatte, und er war durchaus zufrieden. ?Aye, genau das waren auch meine Gedanken. Auch wenn es dreist ist, habe ich dieser Bedingung zugestimmt.“

  ?Wie… bitte? Bist du wahnsinnig?“, schnappte Rhona entsetzt nach Luft.

  Alle anderen waren ebenfalls entsetzt über diese Entscheidung, aber Adair erhob eine Hand, um sie zum Schweigen zu bringen. Er war noch nicht fertig. ?Ich habe ihnen deutlich gemacht, dass es zu unseren Bedingungen sein wird. Und mit Garantie lasse ich diese alten W?lfe nicht in die N?he unseres Rudelgel?ndes.“

  ?Ich sehe es in deinen Augen“, mischte sich Eoghan am anderen Ende des Tisches ein. Seine Arme waren vor seiner nackten, muskul?sen Brust verschr?nkt. Es wunderte ihn wirklich, dass er in dieser Jahreszeit nicht fror... doch jeder konnte deutlich sehen, wie provokant Eoghan das Gef?hrtenmal zeigte, das er von seiner Gef?hrtin bekam. ?Was geht dir durch den Kopf?“ Auch ihm sah man an, dass er über diese Situation alles andere als begeistert war.

  Ein kleines L?cheln stahl sich auf Adairs Lippen. ?Die beiden Druiden befinden sich doch noch auf unserem Gel?nde, nicht wahr?“, fragte er in die Runde.

  ?Aye“, antwortete Sorcha. ?Sie wollten hier noch ein wenig die Zeit und Ruhe genie?en… bevor sie beschlie?en weiterzuziehen. Aber ich wei? nicht, wann das sein wird.“

  ?Kein Problem, sie k?nnen so lange bleiben, wie sie wollen“, gestattete Adair. Niemand hatte etwas gegen diese ruhigen und zarten Vertreter unter ihnen. Sie fielen nicht auf und waren stets willkommen. ?Ich werde ihre Hilfe ben?tigen… genauso wie deine, Enya. Es tut mir leid, wenn ich noch einmal deine Kr?fte dafür in Anspruch nehmen muss.“

  ?Oh nein, alles in Ordnung... dafür sind wir da. Was sollen wir Feen denn tun?“, meinte Enya mit entschlossenem Gesichtsausdruck.

  ?Als ich meinte, dass keiner von diesen alten W?lfen auch nur einen Fu? auf unser Gel?nde setzt, habe ich es genau so gemeint“, knurrte Adair wütend. ?Wir werden das Gel?nde des ehemaligen Rudels der MacCulloch nutzen. Wir besitzen noch einige Geb?ude, die wir noch nicht aktuell benutzen. Enya wird die Geb?ude, die wir ausw?hlen, mit ihrer Kraft dorthin versetzen, w?hrend die Druiden für diesen Augenblick eine Schutzbarriere errichten, sodass wir nicht auffallen. Dieses kleine Stück wird der Treffpunkt sein... ohne dass der alte Rat auch nur einen Blick auf unser Zentrum werfen kann“, erkl?rte Adair und schaute in die Runde, um zu sehen, wie sein Plan ankam.

  ?Oooh aye, das gef?llt einer alten W?lfin wie mir“, lachte pl?tzlich Sorchas Gro?mutter auf und ihre braunen Augen leuchteten voller Vorfreude auf. In ihr steckte noch mehr Jugend und Feuer, als das man einer alten W?lfin zumutete.

  Eoghan lachte ebenfalls. ?Mir auch. Das bedeutet, wir h?tten alles unter Kontrolle. W?hrend ihr da drinnen die Sesselpupser in Schach haltet, kontrollieren wir das Umfeld. Keiner würde an uns vorbeikommen, keiner würde an wichtige Informationen gelangen... und meine geliebte Gef?hrtin würde ohnehin jeden bemerken, der unerwünscht unseren Wald betritt. Sie k?nnte sie sofort aufhalten, w?hrend wir W?lfe sie ausschalten.“

  ?Genau das war mein Plan“, sagte Adair nickend. ?Wir machen unseren Wald zu unserem Schlachtfeld. Wenn sie denken, sie k?nnen uns auf diese Weise angreifen, greifen wir sie an... nur eben auf andere Art und Weise. Sie denken wahrscheinlich, weil unser Rudel pl?tzlich zu so immenser Kraft und Anzahl angewachsen ist, dass sich kein anderer Feind in unseren Wald traut, w?ren sie sicher. Sie rechnen sicherlich nicht damit, dass wir Feen unter uns haben. Wir wissen selbst, wie wir am Anfang waren, als wir sie nicht sehen konnten“, schnaufte Adair kurz, wenn er nur an ihre eigene Blindheit von damals dachte. ?Zumal gehe ich sehr stark davon aus, dass sie mit wenig Begeisterung hier auftauchen werden“, fuhr er fort. ?Weil wir ihnen die Führung nun streitig machen. Sorcha und ich wurden von unserer Mondg?ttin als k?nigliches Alphapaar ausgew?hlt... und es wird kein Geheimnis mehr sein. Soll es ja auch nicht. Aber… sie werden alles daran setzen, dass der alte Rat bestehen bleibt. Mit ihren alten Gesetzen und mit ihrer Macht... weil sie diese nicht aufgeben wollen.“

  Craig brummte neben ihm... er hatte die ganze Zeit aufmerksam zugeh?rt. ?Aye, sie werden und wollen ihre Macht nicht aufgeben. Das haben Lachlan und ich schon einige Male in unserer Führungszeit zu spüren bekommen, als wir uns mit dem alten Rat auseinandersetzen mussten. Sie wollen nur ihren Status und die Macht auskosten, die sie besitzen... aber letzten Endes, wofür dieses Amt eigentlich steht, das nutzen sie nicht.“ Es waren keine Geheimnisse, denn Adair kannte diese Probleme von seinem Vater. ?Sie haben viele W?lfe und Rudel weltweit hinter sich, was sie m?chtig macht. Daher hat sich bisher niemand getraut, sich ihnen in den Weg zu stellen. Zumal nutzen sie gerade unsere Schw?che aus“, knurrte Craig weiter. ?Weil wir gerade Mitglieder verloren haben… dazu, dass wir unseren Beta vermissen.“ Adair konnte sehr gut nachvollziehen, wie machtlos selbst Craig und seine Familie sich deswegen fühlten... und was diese Ungewissheit bedeutete. ?Mich würde es ganz ehrlich nicht wundern, wenn einige von ihnen mit den Verr?tern von Sterling zusammenarbeiten.“

  ?Dann wird es Zeit, dass wir die faulen Z?hne ziehen“, warf Sorcha in den Raum, und alle K?pfe wandten sich verwundert in ihre Richtung. Sie sa? da, mit ihren offenen feuerroten Haaren, die über ihren Rücken flossen, und ihre sanften, ausdrucksstarken grünen Augen stachen hervor. Als Sorcha bemerkte, wie sie angestarrt wurde, begann eine zarte R?te auf ihren hellen Wangen zu erscheinen. ?Was?“, sagte sie etwas leiser. ?Es stimmt doch, oder nicht? Wir wollen das doch vermeiden und beseitigen, damit wir alle W?lfe friedlich leben k?nnen. Wir wollen nicht mehr unterdrückt werden… oder…“ Ihre zarte Stirn runzelte sich, was er sehr als sinnlich empfand, als sie ihre Granny neben sich anschaute. ?Es hie? doch ?alle faulen Z?hne ziehen‘, oder?“

  Ihre Granny gluckste amüsiert. ?Aye, faule Z?hne, meine Feuerblume... du triffst mit deinen Worten den Nagel auf den Kopf. Das wollen wir“, sagte sie und t?tschelte ihrer Enkelin die Hand. ?Ich würde sogar eine extra gro?e, verrostete Zange dafür benutzen, damit ich auch die tiefsten Wurzeln des übels mit anpacken kann.“ Allein bei dieser Vorstellung breitete sich eine G?nsehaut bei ihm aus... aber sein Wolf war begeistert über diese Methode. Aye, einige sollte keiner zum Feind haben, und diese alte W?lfin war eine davon.

  ?Wieso verrostete Zange benutzen, wenn ich doch meine Axt benutzen kann? Dann kann ich sie ihnen alle gleichzeitig ausschlagen“, lachte Eoghan beherzt. Er war ebenso ein Wolf, den keiner als Feind wollte oder auf einem Schlachtfeld begegnen wollte... aber alle schienen amüsiert zu sein, was die Stimmung auflockerte.

  Adair bemerkte erneut, wie sich weitere zarte B?nder um jedes Mitglied schmiegten… wie jeder unbewusst seinen Teil beitrug, um nicht in der Trauer zu versinken, die sie durch den Verlust erlitten hatten. Aye, sie alle hatten Tr?nen vergossen. Aye, jeder trug seine stillen Sorgen und seinen Kummer. Aye, sie mussten weitermachen, weil das Leben es erforderte. Für all diejenigen, die noch unter ihrem Schutz standen. Sie durften sich für einen Augenblick der Schw?che hingeben... weil es menschlich, tierisch oder was auch immer es war… aber sie durften trotzdem weiter am Leben teilhaben. Denn keiner der Verstorbenen h?tte je gewünscht, dass die Verbliebenen schutzlos und allein zurückgelassen wurden. So gab jeder noch so kleine Funke im Rudel nur einen minimalen Beitrag… und genau das wurde zu einem gro?en Ganzen. Das war entscheidend und machte sie stark. Genau wie dieser eine Augenblick, der stets wieder... unbewusst und ohne dass jemand es wollte... ein L?cheln ins Gesicht zauberte und die Augen zum Leuchten brachte.

  Schottisches W?rterbuch:

  Mutter: Màthair

  Vater: Athair

  Bruder: Bràthair

  Onkel: uncail

  Gro?vater: seanair

  Gro?mutter: seanmhair

  Meine Herzen: mo chridhe

  Liebling: A ghràidh

  Meine Liebste: mo ghràidh

  Mein Schatz: mo ghràdh

  Meine Tochter: mo nighean

  Meine Familie: mo teaghlach

  Mein Alles: Mo shonuachar

  Mein kleines M?dchen: Mo nighean bheag

  Meine Seelengef?hrten: mo anam cara

  Mein Herz und meine Seele: Mo chridhe ?s mo anam

  Seelenbegleiter: Anam Chompanach

  Meine Fee: Mo shìthiche

  Meine Schwester: Mo phiuthar

  Meine geliebte Schwester: Mo phiuthar ghràidh

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